Rezensionen Romane

Beat it up von Stella Tack

Schöne leichte Geschichte mit einigen Schwächen

Eckdaten:
Format: Taschenbuch
Seitenzahl : 384
Erscheinungsdatum: 03.08.2020
Verlag: Knaur
ISBN: 978-3-426-52524-1

Rezensionsexemplar

Darum geht es:

Summer Price ist wegen ihres absoluten Gehörs als Klavier-Wunderkind bekannt und steht kurz vor der Aufnahme ins New York-Orchestra. Niemand ahnt, dass sie heimlich Melodien für die Songs ihres Zwillingsbruders Xander schreibt, einen skandalumwitterten DJ. Eher unfreiwillig begleitet sie ihn auf das Beat it up-Festival. Doch nicht nur der Lärm und Trubel machen Summer zu schaffen, auch Xanders ärgster Konkurrent Gabriel wirbelt mit seinem Charme und seiner Unverschämtheit ihr Leben gehörig durcheinander. Gegen jede Wahrscheinlichkeit kommen sich die beiden näher – doch kann Summer Gabriel wirklich trauen? 

Meinung:

„Beat it up“ war für mich das erste Buch von Stella Tack. Nachdem ihre Bücher so gelobt werden, waren meine Erwartungen ziemlich hoch. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er war angenehm, flüssig und leicht zu lesen. Manchmal hat mir allerdings so ein bisschen die Ernsthaftigkeit gefehlt. Es wurden viele witzige Stellen und lustige Unterhaltungen eingebracht, welche mir manchmal einfach zu viel waren. Da hätte ich mir ein bisschen mehr Tiefe und ernstere Gespräche gewünscht.
Summer hat mir in den ersten paar Kapitel recht gut gefallen. Jedoch habe ich nach und nach irgendwie die Sympathie zu ihr verloren und konnte viele Handlungen nicht mehr nachvollziehen. Sie hat sich in der kurzen Zeit ziemlich stark verändert, sodass ich ihr das einfach nicht abkaufen wollte. Trotzdem habe ich sie gerne begleitet, da die Tour wirklich toll beschrieben wurde.
Gabriel war ein typischer junger Mann in der Geschichte. Er hat mich ehrlich gesagt wenig überrascht. Seite Art mochte ich nicht so wirklich. Auch die Handlungen fand ich unangebracht. Möchte aber nicht weiter drauf eingehen, da ich sonst spoilern würde.
Das Setting und die Musik haben mir gut gefallen. 

Fazit:

Eine nette Geschichte für zwischendurch. Durch den Schreibstil lässt sie sich gut lesen, allerdings fehlt Tiefgang und Ernsthaftigkeit.

3 von 5 Sterne

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Quelle von Cover, Klappentext und „Eckdaten“: Verlag

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